Eine randomisierte, doppelblinde Studie untersuchte den Einsatz von Curcumin bei Hashimoto-Thyreoiditis. Dabei handelt es sich um eine entzündliche Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die im Verlauf typischerweise mit einer Unterfunktion einhergeht.
Die 57 Teilnehmenden erhielten zusätzlich zu einer anti-inflammatorischen Ernährung dreimal täglich hochdosiertes Curcumin in Kapseln oder ein Placebo – jeweils über 12 Wochen.
Im Curcumin-Arm kam es zu einem signifikanten Rückgang der Anti-TPO-Antikörper im Vergleich zur Placebo-Gruppe. Diese Antikörper richten sich gegen das Enzym Thyreoperoxidase und gelten als zentraler immunologischer Marker der Hashimoto-Thyreoiditis.
Zudem zeigten sich innerhalb der Curcumin-Gruppe von Studienbeginn bis zum Studienende signifikante Verbesserungen der Schilddrüsenparameter TSH und T3.
| Fazit: Curcumin ist mit einer Senkung von Antikörperwerten bei Hashimoto-Thyreoditis assoziiert. |
Referenz: Bourbour F et al. Endocrinol Diabetes Metab. 2026 Jan;9(1):e70138.
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